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Satzungsentwurf 2022

Satzung des Karate-Dojo

Vorabhinweis: Aus Gründen der Lesbarkeit wurde im Folgenden die
männliche Form gewählt, nichtsdestoweniger beziehen sich die Angaben auf Angehörige
aller Geschlechter.
§ 1 Name, Sitz, Organisation
• (1) Der Verein führt den Namen „Shotokan Hildesheim e.V.“
• (2) Der Verein hat seinen Sitz in Hildesheim und ist in das Vereinsregister des
Amtsgerichts Hildesheim eingetragen.
• (3) Der Verein ist dem Deutscher Karate Verband e. V. (DKV) und damit auch
dessen Landesfachverband (KVN) angeschlossen. Die Satzungsbestimmungen
und Ordnungen dieser Organisationen sind für den Verein und seine aktiven
Mitglieder verbindlich.
• (4) Der Verein ist Mitglied im Landessportbund Niedersachsen e. V. und
erkennt dessen Satzung und Ordnung an. Durch die Mitgliedschaft von
Einzelpersonen im Verein wird auch die Zugehörigkeit der Einzelperson zum
LSB vermittelt.
§ 2 Vereinsjahr
• (1) Das Vereinsjahr ist das Kalenderjahr.
§ 3 Gerichtsstand
• (1) Der Gerichtsstand ist Hildesheim
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§ 4 Zweck des Vereins
• (1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke
im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der
Verein setzt sich für eine von der Achtung vor der Würde des Menschen
getragene sportliche Lebensführung mit dem Ziel der körperlichen und
geistigen Gesunderhaltung ein. Zu diesem Zweck widmet sich der Verein der
Pflege und Förderung von Karate, dessen sportliche Ausübung wegen seiner
zugleich erzieherischen und persönlichkeitsbildenden Werte der körperlichen
und geistigen Ertüchtigung seiner Mitglieder dient.
• (2) Der Verein vertritt die gemeinschaftlichen Interessen seiner Mitglieder bei
öffentlichen Stellen und Einrichtungen, in der Öffentlichkeit sowie im
sportlichen Vereinsleben. Der Verein ist ein Amateursportverein und wird
ehrenamtlich geführt. Er tritt für den Grundsatz der Freiheit und Freiwilligkeit
in der Sportausübung und Sportgemeinschaft ein. Der Verein ist parteipolitisch
neutral. Er vertritt den Grundsatz rassischer, religiöser und weltanschaulicher
Toleranz.
§ 5 Zweckerreichung
• (1) Zur Erreichung der Ziele des Vereins nach § 4 der Satzung ist der Verein
bestrebt, dass Karate von seinen Mitgliedern sowohl als Breitensport als auch
als Leistungssport betrieben wird. Der Verein will der Gesundheit aller dienen
und bemüht sich deshalb auch um entsprechende Formen für eine sinnvolle
Freizeitgestaltung.
• (2) Als Mittel hierzu betrachtet der Verein vor allem Folgendes als seine
Aufgaben:
a) die Durchführung von Trainingsmaßnahmen.
b) die Mitgliedschaft in den nationalen Sportverbänden und die Vertretung
des Karate-Sports nach außen.
c) die Verbindung zu öffentlichen Stellen und Einrichtungen sowie die
Unterrichtung der Öffentlichkeit über seine Ziele und Tätigkeiten.
d) die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen/Einrichtungen zur
Förderung des Karate.
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e) die Vermittlung und der Austausch sportlicher Erfahrungen auf
Fachtagungen.
f) die Veranstaltung von regionalen und überregionalen Lehrgängen.
g) die Anstellung von Trainern.
h) die gemeinschaftliche langfristige Planungsarbeit zur Förderung des Karate
• (3) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie
eigenwirtschaftliche Zwecke.
• (4) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet
werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mittel des Vereins
(Ausnahme siehe § 11, Nr. 15). Niemand darf durch Ausgaben, die den Zwecken
des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen
begünstigt werden.
§ 6 Karate
• (1) Karate im Sinne dieser Satzung ist eine Kampfkunst, in der alle Gliedmaßen
hauptsächlich in Tritten, Stößen und Schlägen zur Verteidigung und zu Angriffen
eingesetzt werden. Ziel des Karate ist es, in der körperlichen und geistigen
Auseinandersetzung mit dieser Kampfkunst, unter Achtung des sportlichen
Gegenübers, die Persönlichkeit zu entfalten.
• (2) Kennzeichnend für alle Formen des sportlichen Vergleichs im Karate ist der
Verzicht auf Trefferwirkung am Gegner; notwendig für die Karate-Technik ist
daher die Fähigkeit, Angriffstechniken vor der Trefferwirkung zu stoppen.
Trefferwirkung gilt als Regelverstoß.
• (3) Der Verein und seine Mitglieder verpflichten sich, Karate innerhalb und
außerhalb des Vereinslebens ausschließlich im Sinne dieser Satzung zu
betreuen und zu betreiben. Personen, Vereine oder Verbände, die dieser Pflicht
nicht nachkommen, können nicht Mitglied des Vereins sein.
• (4) Der Verein lehrt traditionell die Stilrichtung Shotokan, ist jedoch auch offen
für andere Stilrichtungen.
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§ 7 Mitgliedschaft
• (1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden. Ein
Aufnahmeanspruch besteht nicht. Die Ablehnung des Aufnahmeantrags kann
dem Antragsteller ohne Angabe von Gründen schriftlich mitgeteilt werden.
Personen unter 18 Jahren bedürfen der Zustimmung des/der gesetzlichen
Vertreter/s.
• (2) Mitglieder des Vereins sind:
a) ordentliche Mitglieder (Erwachsene, Jugendliche, Kinder)
b) Ehrenmitglieder
c) fördernde Mitglieder
• (3) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Vereinssatzung anzuerkennen, die
Zwecke des Vereins zu fördern und zu unterstützen, die festgesetzten
Mitgliedsbeiträge, Gebühren und Umlagen rechtzeitig zu entrichten, die
Anordnungen des Gesamtvorstandes und die Beschlüsse der
Mitgliederversammlung zu respektieren sowie die weiteren sportrechtlichen
Vorgaben nach den jeweils geltenden Verbandsrichtlinien bei sportlichen
Aktivitäten zu beachten.
• (4) Die Ehrenmitgliedschaft kann Personen verliehen werden, die sich um den
Verein und seine Bestrebungen hervorragend verdient gemacht haben.
Ehrenmitglieder werden von der Mitgliederversammlung mit einfacher
Stimmenmehrheit ernannt. Die Ernennung ist durch das Ehrenmitglied
anzunehmen. Ehrenmitglieder sind vom Mitgliederbeitrag befreit und können
an allen Veranstaltungen des Vereins kostenlos teilnehmen.
• (5) Die Mitgliederversammlung kann auf Vorschlag des Vorstandes mit 3/4-
Mehrheit ein ehemaliges, langjähriges Vorstandsmitglied, dass sich um den
Verein besonders verdient gemacht hat, zum Ehrenpräsidenten wählen.
Die Wahl ist durch den Ehrenpräsidenten anzunehmen.
Der Ehrenvorsitzende ist vom Mitgliedsbeitrag befreit und kann an den
Vorstands- und Mitgliederversammlungen teilnehmen.
Der Ehrenpräsident hat kein Vertretungsrecht nach aussen und es erfolgt kein
Eintrag in das Vereinsregister.
Der Ehrenpräsident wird auf Lebenszeit gewählt, hat jedoch jederzeit die
Möglichkeit von seinem Amt zurückzutreten.Zeitgleich kann nicht mehr als ein
Ehrenpräsident im Amt sein.
Die Ehrenpräsidentschaft kann nur von der MV mit einer 3/4–Mehrheit wieder
entzogen werden.
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• (6) Als förderndes Mitglied kann aufgenommen werden, wer sich bereit erklärt
hat, die Bestrebungen des Vereins nach Kräften zu fördern. Förderndes
Mitglied kann auch eine juristische Person oder eine Personenvereinigung sein.
• (7) Die Mitgliedschaft endet mit dem Austritt, Ausschluss oder Tod des
Mitgliedes aus dem Verein.
• (8) Der freiwillige Austritt muss dem Vorstand gegenüber schriftlich (auch
elektronisch) erklärt werden. Er ist nur zum 30. Juni oder zum 31. Dezember
möglich und muß dem Vorstand mindestens 4 Wochen vor diesem Datum
vorliegen. Die Mitgliedschaft ist nicht übertragbar.
• (9) Der Ausschluss aus dem Verein und die Streichung von der Mitgliederliste
erfolgt:
a) wenn das Mitglied trotz zweimaliger Mahnung an die zuletzt bekannte
Adresse länger als zwei Monate mit der Beitragszahlung in Verzug ist, ohne
dass eine soziale Notlage nachgewiesen wird.
b) bei grobem Verstoß gegen die Satzung oder Verbandsrichtlinien.
c) wegen massiven unsportlichen oder unkameradschaftlichen Verhaltens.
d) wegen unehrenhaften Verhaltens innerhalb oder außerhalb des
Vereinslebens, wenn hierdurch die Interessen und das Ansehen des Vereins in
der Öffentlichkeit oder vereinsintern schwerwiegend
beeinträchtigt wird.
• (10) Über einen Ausschluss entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit
der anwesenden Vorstandsmitglieder.
§ 8 Beiträge, Gebühren, Umlagen
• (1) Die Mitglieder zahlen Beiträge, Gebühren und Umlagen, über deren Höhe
in der Mitgliederversammlung abgestimmt wird. Die festgelegten Beiträge,
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Gebühren, Umlagen sind auch dann ungekürzt zur Zahlung fällig, wenn die
Mitgliedschaft im laufenden Geschäftsjahr beginnt oder endet oder das
Vereinsleben oder der Sportbetrieb pausiert.
• (2) Mitgliedsbeiträge, Gebühren und Umlagen werden bevorzugt im SEPALastschriftverfahren
eingezogen. Das Mitglied sollte sich hierzu bei Eintritt in
den Verein zu verpflichten, ein SEPA-Lastschriftmandat zu erteilen sowie für
ausreichend Deckung des bezogenen Kontos zu sorgen.
• (3) Der Mitgliedsbeitrag wird unter der Angabe der Gläubiger-ID und der
Mandatsreferenz, vierteljährlich eingezogen.
• (4) Die Aufnahme Minderjähriger bedarf der Zustimmung der/des gesetzlichen
Vertreter/s, die mit dem minderjährigen Mitglied für die Entrichtung des
Mitgliedsbeitrages dem Verein gegenüber
gesamtschuldnerisch haften.
• (5) Weist das Konto des Mitgliedes zum Zeitpunkt der Abbuchung des
Beitrages/der Gebühren/der Umlage keine Deckung auf, so haftet das Mitglied
dem Verein gegenüber für sämtliche dem Verein mit der Beitragseinziehung
sowie eventuelle Rücklastschriften entstehende Kosten. Dies gilt auch für den
Fall, dass ein bezogenes Konto erloschen ist und das Mitglied dies dem Verein
nicht oder nicht rechtzeitig schriftlich mitgeteilt hat.
• (6) Der Vorstand ist ermächtigt, Beiträge auf Antrag zu stunden, zu ermäßigen
oder zu erlassen.
§ 9 Rechte der Mitglieder
• (1) Mitglieder können ab dem 16. Lebensjahr wählen und gewählt werden.
Ausnahme: Um für den Vorstand gem. § 26 BGB gewählt zu werden, muss das

  1. Lebensjahr vollendet sein. Die Mitglieder wählen den Vorstand.
    • (2) Mitglieder, die nicht volljährig sind, haben mit Ausnahme von § 9 Nr. 1 der
    Satzung kein Stimm- und Wahlrecht. Eine Vertretung durch ihre Eltern oder
    sorgeberechtigte Personen bei Wahlen und Abstimmungen ist nicht statthaft.
    Eine Übertragung des Stimmrechts ist ausgeschlossen.
    • (3) Noch nicht volljährigen Mitgliedern stehen das Rede- und
    Anwesenheitsrecht in der Mitgliederversammlung zu.
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    • (4) Die stimmberechtigten Mitglieder haben das Recht, dem Gesamtvorstand
    und zur Mitgliederversammlung Anträge zu unterbreiten.
    • (5) Anträge zur Satzungsänderung müssen dem Gesamtvorstand sechs
    Wochen vor der Mitgliederversammlung eingereicht werden.
    • (6) Alle Mitglieder sind berechtigt, an den Veranstaltungen des Vereins
    teilzunehmen und die Übungsstätten unter Beachtung der Platz-, Hallen-, bzw.
    Hausordnungen sowie sonstiger geltender Ordnungen zu nutzen.
    § 10 Organe des Vereins
    (1) Organe des Vereins sind:
    a) der Gesamtvorstand
    b) die Mitgliederversammlung
    § 11 Der Vorstand
    (1) Der Vorstand besteht aus folgenden Personen:
    a) der 1. Vorsitzende
    b) der 2. Vorsitzende
    c) der Sportwart
    d) der Kassenwart
    e) der Schriftführer/Pressewart
    f) bis zu 5 Beisitzer
    g) wenn gewählt, ein Ehrenpräsident
    • (2) Ein Mitglied kann nicht mehr als zwei Ämter gleichzeitig bekleiden.
    • (3) Die Amtsinhaber müssen Vereinsmitglied sein. Der Vorstand kann sich eine
    Geschäftsordnung und einen Aufgabenverteilungsplan geben.
    • (4) Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind gem. § 11 Nr. 1 dieser Satzung die
    Positionen a – c. Jeder der 3 Vorstandsmitglieder ist berechtigt den Verein
    allein zu vertreten.
    Im Innenverhältnis sind der 2. Vorsitzende und der Sportwart dem Verein
    gegenüber verpflichtet, das Vorstandsamt nur bei Verhinderung des 1.
    Vorsitzenden (der Sportwart nur bei Verhinderung des 2. Vorsitzenden
    auszuüben)
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    • (5) Der erweiterte, nicht geschäftsführende, Vorstand setzt sich aus den
    Positionen d – g gemäß § 11 Nr. 1 dieser Satzung zusammen. Er nimmt lediglich
    die Funktionen wahr, die ihm nach der Satzung innerhalb des Vereins
    übertragen sind.
    • (6) Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins und erledigt alle
    Verwaltungsaufgaben sowie alle Aufgaben, die nicht durch Satzung oder Gesetz
    einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Er hat insbesondere folgende
    Aufgaben:
    a) die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung sowie, gemäß §
    11 Nr. 3 und 4, die Geschäftsführung des Vereins nach der Vereinssatzung.
    b) die Vorbereitung und Einberufung sowie Durchführung und Leitung der
    Mitgliederversammlung.
    • (7) Der Vorstand entscheidet gemeinsam mit einfacher Mehrheit über alle
    verpflichtenden Erklärungen, aus denen für den Verein wiederkehrende
    finanzielle Verpflichtungen resultieren, ebenso über einmalige finanzielle
    Verpflichtungen die über eine Bagatellgrenze von 150,- EUR hinausgehen.
    • (8) Er ist für das Einsetzen und Absetzen von Trainingseinheiten sowie die
    Benennung von Trainern zuständig. Trainer sollten den 1. Dan besitzen und sich
    sportlich fortbilden.
    • (9) Die Mitglieder des Vorstandes werden für 2 Jahre gewählt und bleiben so
    lange im Amt, bis ein neuer Vorstand von der Mitgliederversammlung gewählt
    wird. Eine Wiederwahl ist möglich.
    • (10) Scheidet ein Mitglied des Vorstands in der laufenden Wahlperiode aus
    dem Amt, so kann sich der Vorstand aus dem Kreise der Vereinsmitglieder
    selbst durch Zuwahl ergänzen. Das hinzu gewählte Vorstandsmitglied hat die
    gleichen Rechte und Pflichten wie alle anderen Vorstandsmitglieder.
    Bei Ausscheidung des 1. Vorsitzenden wird der Nachfolger in einer unverzüglich
    einzuberufenden außerordentlichen Mitgliederversammlung bestimmt.
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    • (11) Die Beschlussfassung des Vorstandes erfolgt in Vorstandssitzungen, zu
    denen der Vorsitzende und im Verhinderungsfalle sein Vertreter nach Bedarf
    einlädt.
    • (12) Im Einzelfall kann der Vorsitzende anordnen, dass die Beschlussfassung
    über einzelne Gegenstände im Umlaufverfahren per Email erfolgt. Es gelten,
    soweit nachfolgend nicht anders bestimmt, die Bestimmungen dieser Satzung.
    Der Vorsitzende legt die Frist zur Zustimmung zu einer Beschlussvorlage im
    Einzelfall fest. Die Frist muss mindestens drei Tage ab Zugang der Email
    betragen. Die Email-Vorlage gilt dem Vorstandsmitglied als zugegangen, wenn
    dem Absender der Email die Versendebestätigung vorliegt. Für den
    Nichtzugang ist der Email-Empfänger beweispflichtig. Widerspricht ein
    Vorstandsmitglied der Beschlussfassung per Email innerhalb der Frist, muss der
    Vorsitzende zu einer Vorstandssitzung einladen.
    • (13) Der Vorstand kann mit Beschluss mit einfacher Mehrheit
    Vorstandsmitglieder und ehrenamtlich für den Verein tätige Personen ihres
    Amtes entheben, wenn eine Verletzung von Amtspflichten oder der Tatbestand
    der Unfähigkeit zur ordnungsgemäßen Ausübung des Amtes vorliegt. Dem
    Betroffenen ist vor der Entscheidung rechtliches Gehör zu gewähren.
    • (14) Der Vorstand ist ermächtigt Satzungsänderungen durchzuführen, die vom
    zuständigen Amtsgericht als Voraussetzung zur Eintragung oder vom Finanzamt
    zur Erlangung bzw. dem Erhalt der Gemeinnützigkeit gefordert werden. Es darf
    sich um keine Beschlüsse handeln, die den Zweck oder die Aufgabe der Satzung
    ändern. Die Änderungen dürfen ausschließlich den geforderten Bedingungen
    dieser Ämter entsprechen. Der Beschluss muss einstimmig herbeigeführt und
    die Änderungen der nächsten Mitgliederversammlung zur Kenntnis gegeben
    werden.
    • (15) Die Ämter des Gesamtvorstandes werden ehrenamtlich ausgeübt. Die
    Mitgliederversammlung kann abweichend davon beschließen, dass
    Vorstandsmitgliedern für die Tätigkeit eine angemessene Vergütung gezahlt
    wird.
    § 12 Sportwart
    • (1) Der Sportwart ist für die sporttechnischen Belange des Vereins zuständig.
    Er muß die nötige Qualifikation im Karatesport haben.
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    § 13 Kassenwart
    • (1) Der Kassenwart ist für die Haushalts- und Wirtschaftsführung des Vereins
    zuständig.
    § 14 Schriftführer / Pressewart
    • (1) Dem Schriftführer/Pressewart obliegt die Erledigung des Schriftverkehrs. Er
    hat über jede Vorstandssitzung und Mitgliederversammlung ein geeignetes
    Protokoll anzufertigen. Die Protokolle hat der Vorstand aufzubewahren.
    • (2) Ebenso obliegt ihm die Pflege und der Kontakt zu sämtlichen Medien, sowie
    die Abfassung von Presseberichten aller Art, die Verantwortlichkeit für die
    Erstellung von Werbemitteln (Flyer, Plakate, Handzettel etc.).
    Er hat über bevorstehende Öffentlichkeitsarbeit dem Vorstand laufend Bericht zu
    erstatten.
    § 15 Rechnungsprüfer
    • (1) Die Bestellung des Rechnungsprüfers erfolgt für die Dauer von zwei Jahren.
    Wiederwahl ist zulässig. Der Rechnungsprüfer muß dem Verein angehören. Er
    muss vom Vorstand unabhängig sein und die für seine Aufgaben erforderliche
    Eignung besitzen.
    • (2) Es ist ein Rechnungsprüfer zu wählen.
    • (3) Der Rechnungsprüfer hat die Jahresrechnung zu prüfen und sich vom
    Vorhandensein und Zustand des Vermögens des Vereins zu überzeugen. Er ist
    außerdem berechtigt und jährlich einmal verpflichtet, zu beliebiger Zeit eine
    außerordentliche, nicht angemeldete Kassenprüfung vorzunehmen. Dem
    Verlangen des Vorstands oder eines Viertels der stimmberechtigten Mitglieder
    nach einer Kassenprüfung hat er unverzüglich nachzukommen.
    • (4) Über die jeweilige Prüfung hat der Rechnungsprüfer ein Protokoll zu
    fertigen, das dem Vorstand vorzulegen ist. Er hat der Mitgliederversammlung
    über die gesamte Prüfungstätigkeit einen schriftlichen Gesamtbericht
    vorzulegen und erforderlichenfalls zu erläutern.
    • (5) Das Prüfungsrecht erstreckt sich nur auf die buchhalterische Richtigkeit,
    nicht auf die Zweckmäßigkeit der Vorgänge.
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    § 16 Die Mitgliederversammlung
    • (1) Die Mitgliederversammlung setzt sich zusammen aus:
    a) den Mitgliedern des Vorstands
    b) den übrigen Mitgliedern des Vereins
    • (2) Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:
    a) Entlastung und Wahl des gesamten Vorstandes
    b) Entlastung des Kassenprüfers
    c) Wahl des Kassenprüfers
    d) Wahl eines vom Vorstand vorgeschlagenen Ehrenpräsidenten
    e) Festsetzung der Beiträge
    f) Beschlussfassung über Satzungsänderungen
    g) Erlass von Ordnungen
    h) Beschlussfassung über sonstige Punkte der Tagesordnung
    i) Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins
    • (3) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet alle 2 Jahre statt. Die
    Einladung hat schriftlich (auch elektronisch) unter Einhaltung einer 4-wöchigen
    Frist durch den Vorstand zu erfolgen und gilt als zugegangen, wenn sie an die
    dem Verein bekannt gegebene Anschrift oder Email-Anschrift gerichtet ist.
    • (4) Eine außerordentliche Hauptversammlung findet statt, wenn es das
    Vereinsinteresse nach Auffassung des Vorstandes erfordert oder 1/3 der
    Vereinsmitglieder unter Angabe der Gründe die Einberufung verlangt. Diese
    muss mit einer Frist von mindestens einer Woche schriftlich (auch elektronisch)
    geschehen.
    • (5) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der
    erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Bei Beschlüssen und Wahlen
    entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen der
    Anwesenden. Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht.
    • (6) Satzungsänderungen oder die Auflösung des Vereins bedürfen einer 3⁄4-
    Mehrheit der anwesenden Mitglieder.
    • (7) Die Mitgliederversammlung wird von dem 1. Vorsitzenden des Vereins oder
    seinem Stellvertreter geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, so
    bestimmt die Mitgliederversammlung den Leiter.
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    § 17 Abstimmungen und Wahlen
    • (1) Die Beschlussfassung erfolgt in allen Organen durch einfache
    Stimmenmehrheit, soweit diese Satzung nichts anderes bestimmt.
    • (2) Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden für das
    Zustandekommen der Beschlüsse nicht mitgezählt. Stimmengleichheit
    bedeutet Ablehnung.
    • (3) Die Beschlüsse der Organe werden in Sitzungen gefasst. Sie können auch
    schriftlich durch Rundfrage bei allen Mitgliedern unter genauer Angabe des
    Beschlussgegenstandes herbeigeführt werden, wenn mit dieser Art der
    Beschlussfassung alle Mitglieder des jeweiligen Organs einverstanden sind.
    • (4) Über nicht auf der Tagesordnung stehende Angelegenheiten darf
    grundsätzlich nicht verhandelt und beschlossen werden, sofern dies in dieser
    Satzung nicht anders bestimmt ist. Dringlichkeitsanträge können jedoch
    behandelt werden, wenn sie zu Protokoll gebracht werden und mindestens drei
    Viertel der anwesenden Mitglieder der Beratung zustimmen.
    • (5) Eine Abstimmung darf im Verlauf einer Versammlung nur wiederholt
    werden, wenn das Abstimmungsergebnis fehlerhaft ist und/oder ein
    Formfehler festgestellt wird.
    • (6) Wahlen sind grundsätzlich schriftlich und geheim vorzunehmen. Wird für
    ein Amt nur eine Person vorgeschlagen und ist diese bereit, dieses zu
    übernehmen, so kann die Wahl durch offene Abstimmung mit Handzeichen
    erfolgen, wenn nicht geheime Wahl beantragt wird. Abwesende können
    gewählt werden, wenn sie zuvor ihre Bereitschaft, das Amt anzunehmen,
    schriftlich erklärt haben.
    • (7) Steht für ein Amt nur ein Kandidat zur Wahl, so ist er gewählt, wenn er die
    Mehrheit der abgegebenen Stimmen erhält. Stehen mehrere Kandidaten zur
    Wahl, so ist derjenige gewählt, der mindestens die Hälfte der abgegebenen
    Stimmen erhalten hat. Wird diese Stimmenzahl durch keinen der Kandidaten
    erreicht, so findet zwischen den zwei Kandidaten, die im ersten Wahlgang die
    meisten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl statt, bei der die einfache
    Stimmenmehrheit entscheidet. Bei Stimmengleichheit ist nach einer Pause die
    Wahl zu wiederholen. Ergibt sich erneut Stimmengleichheit, so entscheidet das
    Los.
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    • (8) Über die Beschlüsse der Sitzungen der Organe des Vereins ist ein Protokoll
    zu führen, das von dem Versammlungsleiter sowie dem Schriftführer zu
    unterzeichnen ist (siehe auch § 14).
    § 18 Datenschutz
    • (1) Zur Erfüllung der Zwecke und Aufgaben des Vereins werden unter
    Beachtung der Vorgaben der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) und
    des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) personenbezogene Daten über
    persönliche und sachliche Verhältnisse der Mitglieder im Verein verarbeitet
    sowie an die entsprechenden Dachverbände gemeldet.
    § 19 Haftungsausschluss
    • (1) Weder der Verein selbst noch die Mitglieder des Vorstands oder die Trainer
    haften den Mitgliedern für Schäden, die diese auf Veranstaltungen durch
    Unfälle oder durch Verlust oder Beschädigung mitgebrachter Gegenstände
    erleiden.
    • (2) Jedes Mitglied ist sport- und unfallversichert.
    § 20 Auflösung des Vereins
    • (1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens für diesen Zweck
    einberufenen Mitgliederversammlung und mit 3⁄4 Mehrheit der anwesenden
    und stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.
    • (2) Im Falle der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines
    bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins, soweit es die eingezahlten
    Mitgliedsbeiträge der Mitglieder und den gemeinen Wert der von den
    Mitgliedern geleisteten Sacheinlagen übersteigt, an die Stadt Hildesheim, die
    es ausschließlich und unmittelbar zur Förderung des Sports zu verwenden hat.
    § 21 Inkrafttreten
    • (1) Die Änderung der bisherigen Satzung wurde bei der Mitgliederversammlung
    am 17.11.2022 beschlossen und tritt mit Vorlage beim zuständigen Amtsgericht
    in Hildesheim in Kraft.
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